Stadtkurier Mai 2020

Was für eine Zeit?!

Morgens sehen wir wieder Kinder auf dem Weg zur Schule. Nachmittags spielen Kinder auf den Spielplätzen. Und doch ist noch nicht alles wie vor dem Virus. Dass die Kinder, nach der langen Zeit zu Hause, in Struktur und Rhythmus zurückfinden, ist nicht so einfach. Auch wir bemerken das in unserer Einrichtung. Morgens erledigen einige Kinder ihre schulischen Aufgaben bei uns. Die Reaktionen und Emotionen der Kinder auf unser Angebot waren sehr unterschiedlich, doch eins war bei allen gleich…
Endlich dürfen wir wieder etwas gemeinsam machen, können uns sehen und miteinander lachen. Da ist es auch erstmal egal, dass es noch einen Mindestabstand gibt und das nicht alle Aktionen und Spiele möglich sind. Aber es gibt persönliche Kontakte. Leider laufen unsere Angebote noch auf Sparflamme und wir mussten weitere Projekte absagen, doch wir schauen hoffnungsvoll in die Zukunft. Nachdem wir den Kontakt in der „Bleib zu Hause Zeit“ zu den Kindern, Jugendlichen und Familien über Telefon und Skype gehalten haben, wir bei den schulischen Aufgaben halfen, aber auch gemeinsam gebastelt, musiziert und Sport getrieben haben, ist jetzt das Persönliche schon eine ganz andere Sache. Verschiedene Mal- und Ratespiele sorgten über Skype für gute Laune, doch jetzt macht es noch viel mehr Spaß.
Was wir in den letzten Wochen als besonders schön empfanden, waren die vielen aufmunternden, von den Kindern gemalten Bilder, welche uns fast täglich erreichten. Danke dafür, wir haben uns riesig gefreut!! Dabei merkten wir natürlich auch, wie wir als Personen und unsere Angebote, den Kindern fehlten. Deshalb ist das Jetzt, mit gemeinsam lernen, spielen, lachen ein guter Anfang zurück in die Struktur des Alltags und wir hoffen, dass wir unsere Sommerangebote, wahrscheinlich in etwas abgespeckter Form, aber dann doch, durchführen können.
Sobald wir darüber genaue Informationen herausgeben können, werden wir es auf unserer Internetseite (www.highpoint-zp.de) veröffentlichen. Zum Schluss möchte ich noch eine Aussage wiedergeben, welche ein Kind am Montag früh zu mir sagte: „Endlich darf ich mal wieder raus, andere Leute sehen und nicht immer das Gleiche machen.“

Martina Oehme

Stadtkurier März 2020

Die Zeit im Leerlauf

Die Tage vergehen und irgendwie habe ich das Gefühl sie im Leerlauf zu verbringen. Als wäre es erst gestern gewesen, da habe ich meine Nachmittage mit den Kindern in der Spielstube verbracht und ganz viele Spiele gespielt, habe den Kindern zugehört, wenn sie mir ihre großen und kleinen Probleme erzählt haben und ich habe mit ihnen gelacht, über die kleinen Erlebnisse, welche ihren Tag füllten und bereicherten.
Wir hatten lustige, abwechslungsreiche, kreative und auch sportliche Nachmittage. Doch was ist jetzt? Die Kinder dürfen nicht mehr in die Kita, auf Spielplätze oder in unsere Einrichtung. Wohin mit dem ganzen Elan, Bewegungsdrang oder der Neugier der Kinder? Wir möchten die Eltern, mit unseren momentanen Möglichkeiten, gerne unterstützen. Und so halten wir telefonisch Kontakt zu den Familien, probieren uns im Videochat und erzählen den Kindern Geschichten. Wir bereiten weiter unsere Camps, Projekte und Ferienangebote vor und hoffen, dass sich bis dahin die Lage etwas normalisiert hat.
Wir machen einen intensiven Frühjahrsputz in der Einrichtung und erledigen auch Sachen, welche sonst immer etwas vernachlässigt wurden. Bei diesen ganzen Aufgaben haben wir jedoch nicht das Gefühl, schon Gas zu geben und auf die „normale Zeit“ zu zusteuern. Denn es gibt auch weniger erfreuliche Nachrichten. So fiel unser Mehrgenerationenbasteln, mit Kindern, Eltern und Senioren am 31. März, aus. Das Fest der Vereine am 1. Mai muss leider abgesagt werden und ob wir am 5. Juni unser Kinderfest feiern können, wissen wir auch noch nicht. Aber wir wissen genau, wenn das Coronavirus uns nicht mehr im Griff hat, werden wir nicht nur einen Gang zulegen und Angebote nachholen, sondern wir werden die Zeit mit Freunden und gemeinsam, wieder intensiv genießen. Das Coronavirus hat unsere schnelllebige Zeit ausgebremst und etwas Ruhe in unser Leben gebracht. Deshalb sollten wir auch nicht nur das Schlechte dieser Zeit im Kopf behalten, sondern uns darüber freuen, dass Familien enger zusammengerückt sind und Freundschaften intensiver gepflegt werden. Wir möchten an ALLE einen symbolischen Blumenstrauß überreichen und DANKE sagen für alles, was jeder Einzelne leistet.

Martina Oehme

Stadtkurier Februar 2020

Sportcamp 2020

3 Tage, 5 Trainer, 7 Wege zu den Sportstätten, 9 Sportarten und all das hatte 1 Ziel – Sport zu treiben, neue Sportarten kennen zu ler-nen, sich auszuprobieren und natürlich Spaß daran zu haben. An allen Tagen stand Fair Play und Rücksichtnahme im Vordergrund. In Kooperation mit dem Jugendkoordinator vom Kreissportbund, dem Team der Schwimmhalle, Trainern der Kampfsportschule Zschopau und des Judovereins Gornau erlebten die teilnehmen-den Kinder sportliche Tage.
Neben Basketball, Frisbee spielen, Volleyball und Schwimmen standen auch noch Selbstverteidigung und Leichtathletik auf dem Programm. Dafür liefen wir jeweils zweimal am Tag in die Turnhalle der Berufsschule und einmal in die Schwimmhalle. Tischtennis, Kicker und Billard wurde meist in den Abendstunden gespielt oder beiden ganz aktiven Kindern auch noch in der Mittagspause.
Erstaunliches Fazit nach den 3, doch anstrengenden Tagen, war bei den meisten Kindern… Wir machen nächstes Jahr wieder mit. Wir als Team möchten Danke sagen an alle Trainer und die Sponsoren, welche unser Camp finanziell unterstützten und an alle Kinder, welche mit Eifer die Sportangebote auch annahmen.

Martina Oehme

Stadtkurier Januar 2020

Erlebnisse 2020

Das neue Jahr hat begonnen und wir sind in der Planung für die vielen Projekte, welche wir mit den Kindern, Jugendlichen und Familien unternehmen möchten. Neben unseren täglichen Angeboten wird es wieder einige Camps, Ferienprogramme, internationale Jugendbegegnungen, viele Discos für unterschiedliche Altersstufen, Unternehmungen mit der ganzen Familie und Feste mit Überraschungen geben. Informationen dazu gibt es auf unserer Internetseite www.highpoint-zp.de. Außerdem werden wir es im Stadtkurier, bei Facebook und auf Instagram veröffentlichen. Wer uns regelmäßig zu unseren täglichen Angeboten im High Point besucht, erfährt die Infos natürlich aus erster Hand und immer aktuell.
Unser 1. großes Angebot im Jahr 2020 wird das Sportcamp vom 17.02. – 19.02.20 sein. Gemeinsam mit dem Sportjugendkoordinator der Sportjugend Erzgebirge werden wir in der Turnhalle verschiedene Sportarten, wie z.B. Frisbee trainieren, schwimmen gehen und im Jugend- und Freizeitcentrum High Point, Kicker, Billard und Tischtennis spielen und übernachten. Wir werden sportlich aktiv sein, aber auch viel erleben und Spaß haben. Sollten wir euer Interesse geweckt haben, ist jetzt noch Zeit für eine Anmeldung.
Zum Sommer kann ich euch schon so viel verraten, dass es ein Schwimmcamp, ein Sommercamp, ein Basketballcamp und eine internationale Jugendbegegnung geben wird. Außerdem werden wir zum Familienwandertag mit den Alpakas wandern. Ihr seht wir haben wieder viele Angebote in der Planung und hoffen das wir das Interesse vieler geweckt haben. Also schaut bei uns rein oder fragt nach. Es gibt immer etwas Neues.

Martina Oehme